Willkommen

Anfang des Jahres hatte ich ja einige Zahnarztbehandlungen hinter mich zu bringen, das hatte mich psychisch sehr unter Druck gesetzt, ich stand während der ganzen Zeit wie unter Strom und hatte nur "Das" im Kopf.

Ich benötigte 2 Wurzelbehandlungen... okay irgendwann hatte ich es endlich überstanden, ich war so froh.
„Den" sehe ich so schnell nicht wieder... dachte ich mir...“
Und dann kam es, wie es eben kommen muss.
Ca. 4 Wochen nach Ende der letzten Behandlung bekam ich auf einmal (Sonntags) ein leichtes Ziehen in einem Zahn, wo eigentlich nichts dran war. Im Laufe des Tages wurde dieses Ziehen immer stärker und einen Tag später war es schon um einiges schlimmer geworden. Es hat gepocht, wenn ich leicht auf den Zahn getippt habe und ich wusste, dass es wohl nicht allzu viel Gutes zu bedeuten hatte.
Ich holte mir Informationen im Internet, aber instinktiv wusste ich schon, was es ist.

Und wenig später hat sich mein Verdacht auch schon bestätigt! In solchen Momenten kann ich nur jedem wärmstens empfehlen eine Zahnzusatzversicherung zu haben. Meine habe ich damals unter: http://www.private-krankenversicherung.net, ausfindig gemacht =)

Von Tag zu Tag wurde alles schlimmer und am Mittwoch bin ich dann zum Zahnarzt, ich winkte ihm nur zu mit einem gequälten Lächeln auf den Lippen.

Mein Verdacht einer Wurzelentzündung bestätigte sich nach dem der Zahn geröntgt wurde.
Unter dem Zahn hatte sich Eiter angesammelt, das drückte mächtig, die Backe schwoll stark an
und es sah aus als würde meine rechte Gesichtshälfte gelähmt, da der Mund und alles runter hing.

Mir war von vorne herein klar, dass ich mich mit der starken Vereiterung nicht behandeln lassen würde, keine Spritze würde da helfen.
Also schrieb er mir Antibiotika auf und eine Woche später sollte ich wieder kommen.
Und das war schon die 3 Wurzelbehandlung in diesem Jahr. Nicht gerade schön.

Ich war fertig mit den Nerven, die Schmerzen wurden auch erst mal nicht besser.
Dann irgendwann zum Wochenende suchte sich das Zeugs einen Weg nach draußen, das war natürlich nicht angenehm, aber froh war ich trotzdem, da ich große Angst vor einem Schnitt ins Zahnfleisch hatte.
Ich bin dann die Woche darauf zum Termin gegangen, er hat die Wurzelbehandlung durchgeführt, sie war trotz fünf Spritzen sehr schmerzhaft, aber hat nur halb so lange wie alle anderen gedauert (1 1/2 Stunden, die anderen Wurzelbehandlungen hatten alle 3 Stunden gedauert).
Das hatte ich also überstanden, ich war sehr froh...
Leider bekam ich dann 2 Wochen später von den vielen Schmerztabletten (10 pro Tag) und den Antibiotika eine Magenschleimhautentzündung. Mir ging es echt dreckig, ich habe mich wie ein sterbender Schwan gefühlt. Aber auch das habe ich mal wieder überlebt